It’s a new Company in town

Mit 22 Jahren eine eigene Firma zu gründen? Mut oder Dummheit? Weder noch! Für mich ist es der einzige Weg meinen Weg zu gehen und von vorn herein zu sagen- so wü ih sei- so möcht ich werden.

Wie möcht ich sein, wie möcht ich werden?

Ich habe zwei Dinge, welche ich unglaublich gerne mache. Singen und die Musikproduktion. Mit 3 Jahren hab ich meine Stimme entdeckt und mit 13 Jahren meine Liebe zur Tontechnik. Beide Teile brauche ich um glücklich zu sein. Auch wenn es ein wenig arrogant klingt, aber ich musste nie nach einer Plattenfirma suchen. In meinem Bereich gibt es nicht viele und selbige Firmen sind zu mir gekommen. Genauso wie große Manager. Zum Beruf des Sängers braucht es aber weit mehr als „gut singen können“. Einer der größten der österreichischen Branche hat zu mir gesagt: „Joachim, wenn du da unterschreibst, dann musst du tun was dir der Herr X sagt.“ Er schreibt ein Konzept. Er legt fest was du zu singen hast und wo du verkaufbar bist. Er bestimmt was und wie du zu singen hast – auch wenn er am Anfang was anderes behaupten wird – am Ende wird es so ausschauen.

Mach nur was dir gut tut und was dich glücklich macht !

Ein Satz, welchen mir mein Opa mit auf die Reise gegeben hat. Alles im Leben hat seinen Preis und ob man selbigen zahlen möchte oder kann – ich glaub diese Frage muss jeder für sich entscheiden. Aber man muss auch von was leben können und nur von Luft und Liebe? Des wird’s nicht spielen. Man kann auch die Branche nicht neu erfinden – aber man kann sich entscheiden, welcher Weg für einen selbst der richtige ist.

Mein WEG!

Wiener Sängerknaben, Studium am Mozarteum – egal wo man hinkommt, ohne Vitamin B wirds schwer. Ohne Förderer fast unmöglich. Man schaltet den Fernseher ein und denkt sich – des könnt ich auch. Man schaltet den Radio ein und denkt sich – des könnt ich auch. Fakt ist aber, die werden gehört und die werden gespielt und man selber nicht. Es geht nicht darum, ob man Talent hat oder nicht- des haben viele und wir haben in Österreich viele begabte Musiker.

  • Wie verkaufbar bin ich?
  • Zielgruppe?
  • Wie viele Follower hab ich auf Facebook, Instagram und co. – kurz welchen Markt bringe ich schon mit?
  • Wie viel Geld koste ich einem Manager, bis er an mir verdient.

kurz …

Wir erzeugen keine Ware – Wir sind die Ware

Wenn man selbiges für sich anstrebt – gut. Mein Ziel war es nicht, weil es ja auch noch den Tontechniker in mir gab, den Komponisten und Songschreiber. Von dem abgesehen hatte ich ein klares Bild wie ich als klassischer Tenor auf einer Aufnahme klingen möchte.. Einmal auf einer Aufnahme so klingen, wie ich live klinge. Also hab ich studiert und gelernt und meinen eigenen Weg gesucht und ihn auch finden dürfen.

Jetzt ist die Zeit reif…

…einen Weg zu gehen. Alles was man selber als negativ empfunden hat, anders zu machen. Besser. Nicht in dieses kollektive – die Branche ist kaputt – miteinzustimmen, sondern einfach das tun was einem Freude bereitet. Was einem Spaß macht und sich dabei noch am Morgen in den Spiegel schauen und sagen – Schön! Schön dich zu sehen!

Star sein oder werden

Mit diesem Ziel starte ich nicht in meine Selbständigkeit. Leben können davon! Sich Ziele setzen welche man erreichen kann = sich a Wurstsemmerl ohne Investor (die Eltern) kaufen zu können, auf ein Bier gehen ohne nachzudenken, ob es noch reicht. Kann ich heute. Ich bin nicht reich und ich werde es noch lange nicht sein, aber ich bin auf dem Weg… nicht zum Reichtum, aber zu einem „davon Leben können.“

EH kloar

Da kommt ein so ein Bersch daher mit grad mal 22 Jahren und möchte die Branche neu erfinden. Was will der überhaupt? 14.000 Leute konnte ich bereits mit meiner Musik begeistern – ohne Manager – ohne großartige Kohle. Ich habe meine erste CD produziert – ohne Manager – ohne Kohle und selber produziert und ich werde gebucht. Die großen der Branche werden auf mich aufmerksam. Weil ich so gut bin? Nein. Weil ich normal bin, freundlich bin, vielleicht a bissi a Talent habe und weil sie meinen neuen Weg für gut befinden.